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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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so

ü! der Kirche die unsittliche Lehre von der Absolutionum allen ihren abscheulichen Folgen bildete/ und eS wirdihm im Ernst nicht einfallen zu behaupten / die sittlicheBildung des Menschen müsse eben auf die Jnbecillität inihm und nicht auf die Kraft des guten in ihm gegründetwerden.

Noch mehr aber zeigt sich die Zweydeutigkeit seinerLehre in ihren, Mittelpunkt ( S. 82 und 8Z.) bey dem,-was er über die Arten der Offenbarung sagt. Er führtan: nach der dogmatischen Lehre gibt es drey Arten derOffenbarung; erstens die allgemeine, vermöge welcherGott sich in der gesammten Schöpfung und in allenCreaturcn verherrlicht, zwcytens die innere, die sichin der Stimme des Gewissens in, sittlichen Gefühl kundgib,t, drittens die positive im Christenthum gege-bene, die geschichtliche, welche auf der geschichtlichenThatsache der Erlösung beruht und diese Ansichtscheint er auch für die seinige zu geben, allein er hältsich im folgenden so scharf auf der Linie des zweydeuti-gen Ausdrucks, wie er wol nicht thun würde, wenn erwirklich noch in der alten Ansicht lebte.

Inder Wahrheit gibt cS dem Menschen nur einereligiöse Offenbarung, die hier die innere heißt, diedes Glaubens, der in ihm lebt. WieASmuS sagt:derMensch ist in sich reicher als Himmel und Erde und hat,was sie nicht geben können. Die Weisheit und Ord-nung, die er in der sichtbaren Natur findet, legt er mehr