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Meine aber F. Schlegel ja nicht/ daß er sich vondiesem Hinken auf beyden Seiten befreyt habe/ seinStreit gegen Iakobi wirft ihn eben wieder zwischen denDienst des Herrn und den Dienst BaalS hinein. Er stellt(S. 87.) Die stoische Tugend/ durch welche dervollkommne Manu im Bewußtseyn der eignen Kraft sichselbst bezwingt und beherrscht/ der Natur getreu und demSchicksal gehorsam / die Gottheit in der eignen Brustverehrend/ nur im Bewußtseyn und im innern Hochge-fühl den Lohn suchend und / wo dicS versagt wird/ durcheinen selbst gewählten Tod stch selbst befreycnd/christlicher Frömmigkeit gegen über/ welche inDemuth und Ergebung voll ängstlicher Sehnsucht undkindlicher Furcht auf höhere Mithülfe und göttlichesMitleiden vertrauend/ stch selbst zu entfliehen und die.Verlorne Seligkeit wieder zu erlangen trachtet." Dasteht die christliche Frömmigkeit wie ein kränkliches ner-venschwaches Mädchen / neben der stoischen Tugend/ ei-nem kräftigen gesunden Jüngling. Ich möchte wolwünschen/ daß der Jüngling dem Mädchen den Armböte! In diese Schlegelsche Vergleichung hat stch diealte Heuchele» recht tief hineingeschlichen. Zu andererZeit wird er stch schon bestnnen/ daß diese Farbe derreligiösen Resignation dem ersten christlichen Geist nurzufällig entstand/ weil die neue Lehre stch eben bey ei-nem politisch unterdrückten Volk ausbildete. Schl. thuthier schön mit jenem alten Vorurtheil/ durch welches stch