diger und vollkommncr Wille, indem der Verstand ei-gentlich der Wille in dein Willen ist. Dennoch ist steein Willen des Verstandes, nämlich Sehnsucht undBegierde desselben; nicht ein bewußter sondern ein ahn-dender Wille, dessen Ahndung der Verstand ist." (S.4ZZ.)„Entsprechend der Sehnsucht, welche als der nochdunkle Grund die erste Negungung göttlichen Daseynsist, erzeugt steh in Gott selbst eine innere reflexive Vor-stellung , durch welche, da ste keinen andern Gegenstandhaben kann, als Gott, Gott fich selbst in einem Eben-bilde erblickt. Diese Vorstellung ist das erste, worin Gott,absolute betrachtet, verwirklicht ist, obgleich nur in ihmselbst; ste ist im Anfang bey Gott und der in Gott ge-zeugte Gott selbst." (S. ^S7.) „ES muß vor allemGrund und vor allein Existirenden, also überhaupt voraller Dualität, ein Wesen seyn; wie können wir eö an-ders nennen, als den Urgrund oder vielmehrkl n g r u n d? Dieses kann nur als die absolute In-differenz beyder bezeichnet werden ; eS ist ei» eignes vonallein Gegensatz geschicdneS Wesen, an dem alle Gegelt-sätze sich brechen, das nichts anders ist, als eben dasNichtseyn derselben und das darum auch kein Prädikathat als das der Prädikatlosigkeit, ohne daß es deswegenein Nichts oder ein Unding wäre." (S. äS9.) „DaSWesen des Grundes, wie das des Existirenden, kannnur das vor allem Grunde vorhergehende seyn, alsodas schlechthin betrachtete Absolute, der Ungrund. --
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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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