vorangeht/ dessen prius aber auch wieder Gott ist." Mitdieser absurden Vorftelluug / daß das göttliche Wesenans Theilen zusammengesetzt sey ohne Zusammensetznngund ohne Theile / wird die ganze folgende Lehre gemacht.Vorzüglich müht sich Sch. mit der Lehre von der Mög-lichkeit und Znlassigkeit des Bösen ab. Wer mit unsdie Schranken menschlicher Einsicht kennen lernte/ dersieht leicht ein, daß hier von einem den Menschen schlecht-hin undurchdringlichen religiösen Geheimniß die Redesey. Der Hang zum Bösen im Menschen ist des Men-schen freye That. Das i n Gott weder Mangel noch Bö-ses sey/ ist klar/ wie aber durch ihn dennoch bcydcSseyn könne/ ist uns unbegreiflich. — Da ist nun aberdie Verdammnis der Schellingischcn Lehre / daß sie sichkindisch aller Unwissenheit überhebt und also auchjeder Frage zu antworten unternimmt. Entschuldigendwendet er den Gedanken hin und her: aus jenemGrunde in Gott komme ja nur das Böse und der seyja eigentlich nicht Gott/ der sey ja eigentlich gar nicht;Auch werde durch den Grund ja nur die Möglichkeitaber nicht die Wirklichkeit des Bösen bestimmt; auchsey ja daS Böse seine«! positiven nach eigentlich gut undnur seiner Ncgativität nach böse/ die Negativität sey jaaber doch eigentlich nicht — und was der Worte mehrseyn lnögen. — Ich antworte: Nun aber gerade heraus:Ist denn das Böse? oder ist eS nicht? Ist eS nicht/was bedarss da der vielen Worte -- ist es aber/ so ist
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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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78
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