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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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Idee verschwindet) mit dieser wird die Welt gemäß deminnersten Gesetz des geistigen Daseyns zur intelligi-beln Welt unter der sittlichen Ordnung.Noch einmal aber ist es unmöglich die ewige Einheitaller Dinge durch die Idee der absoluten Substanz alleinzu denken, wenn schon verworrene Abstraktionen frühe-rer Philosophen sich daS so vorgestellt haben. Alle Man-nigfaltigkeit würde dann nur zu den Eigenschaften dereinen Substanz werden / welche alles ist; was unsererErkenntniß widerspricht; in der ja getheilte Substanzenneben einander in der Welt bestehen-

Wir können die ewige Einheit aller Dinge nur inder Idee deö Verhältnises der Gottheit zurWelt denken/ indem die Gottheit als absolute Ur--sach der Welt/ als das Wesen über der Welt ge-dacht wird/ durch welches alle Geister und ihre sittlicheOrdnung ewig bestehen. Diese Idee erklären wir fürdie höchste unsers Geistes/ für welche schlechthin garkeine Naturlehre mehr möglich ist.

Die eigentliche Absicht der Schellingischen AbHand,lung ist/ eine positive Einsicht in das Innere des gött-lichen Wesens zu eröffnen. Jedermann fühlt gleich dieThorheit deö Unterfangens und warlich gar thörichteswird gelehrt! Der Hauptgedanke der ganzen Lehre ist:in Gott sey eine Natur als nicht seyender Grund seinerExistenz ein von ihm zwar unabtrennliches aber dochmtterschiednes Wesen welches der Existenz Gottes