Streng wissenschaftlich steht nun die Sache so. UnserGeist hat nur die drey Kategorien der Gemeinschaft, derSubstanz und der Utsach, nm sich in den Erscheinungendie Verbindung der Existenz der Dinge zu denken. DieGemeinschaft ist ncmlich das Verhältniß der Existenz vonTheilen in der Form eines Ganzen, welche wir nurdenken können, indem wir Eigenschaften in der Substanz,lind die Substanzen durch ihre Kräfte verbunden denken.
Will ich nun meinen Gedanken für den Glaubenüber die Erscheinung zum wahren Wesen der Dinge er.heben, so werbe ich diese Kategorien von ihren Schrankendefreyt, absolut denken und so die ihnen entsprechen,den Ideen bilden.
Denke ich also erstens nur für sich eine absoluteGemeinschaft, so entsteht mir die Idee des Welt-ganzen alS Inbegriff aller Theile in einem Ganzen.Will ich nemlich hier nicht den Begriff der Gemeinschaftganz vernichten, so muß ich ein Verhältniß von Theilenzum Ganzen denken, bey dem die Aufhebung der Schran-ken nur Vollständigkeit der Theile fordert. Hier bleibtalso ein geschiedenes Wesen der Theile und der Form desGanzen — eö wird noch keine ewige Einheit aller Dingegedacht.
Denke ich ferner in dem Weltganzen auch die Sub-stanzen absolut, so entsteht in mir die Idee der gei-stigen Persönlichkeit, (indem die Materie alSden Schranken der Größe gänzlich unterworfen vor der