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wegen behauptet die wahre Philosophie die Gottheit müsseals die absolute Ursach der Welt/ als das Wesengedacht werden, durch welches alle Dinge smd. Sch.hingegen behauptet irrig: Alles Seyn ist Gottcö Seyn;Alles sey Gott; alle Dinge seyen in Gott. Diese Be-hauptung der Immanenz der Dinge iu Gott ist nur durchFehler der Spekulation entstanden, ste laßt nur eine sichselbst widersprechende Lehre vom Bösen, keinen Unter-schied zwischen Erscheinung und wahrein Seyn, keinenUnterschied zwischen beschränkter Erkenntniß und All-wissenheit zu. Sch. unternimmt nun im Anfang der ge-nannten Abhandlung dafür eine genauere Bestimmungzur Rechtfertigung, diese läuft aber einzig darauf hinaus,daß man ja wol bey dem Worte Immanenz unbestimmtdas in und durch ganz oder zum Theil mit einanderverwechseln könne.
Allerdings eine Sprache, die zwischen in und durchnicht gehörig zu unterscheiden weiß, taugt nichts, umdie Idee der Gottheit scharf bestimmt auSzusprechen;allerdings haben eben diese Unbestimmtheiten alle falschemetaphysische Gottcölehre herbeygeführt, z. B. die Allein-heirslehren von XenophaneS bis Spinoza verleitet, fälsch-lich die Idee der Gottheit durch die Kategorie der Snb-stanz anstatt der Kategorie der Ursach zu denken. Aberwir verlangen eben von der Wissenschaft, daß sie ihreAbstraktionen streng durchbilde und sich sicher über solcheUnbestimmtheiten erhebe.