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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
Entstehung
Seite
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Thörichte Rede! Eine Gottheit dem Schicksal derSelbsterkenntniß unterworfen; entstehen und vergehenohne Zeit! Gegenbilder ohne Spiegel und Tafel! ESscheint denn doch als ob die Kantischen Gesetze der abso.luten Nichtigkeit (S. 52.) auch die Gesetze der Schcllin-gischen höher» Weisheit/ wie aller menschlichen Wissen-schaft geblicbenwärcn! Indem sich Sch. durch die Erhe-bung über das Endliche der Dinge in Raum und Zeitauf dem Boden der Glaubenslehre/ der Ideen fühlt/meint er/ eS müsse ihm noch eine Lehre erhaben überRauni/ Zeit und Kansalges.tz gelingen; vergißt aberdabey sich richtig nach den Hülfsmitteln umzusehen / durchwelche diese ausgesprochen werden kann/ so daß am Endeanstatt des höhcrn Wissens nur ein verschränktes Hin-uud Herreden erfolgt/ wie man dieses und jenes nicht zuwissen vermöge. Mau redet nur von einer Zeit die keineZeit ist/ von Ursachen die keine Ursache sind u.s.w.

Dieser innere Widerspruch / welcher das Schicksalder ganzen Lehre Sch.'S ist/ verwandelt denn auch alleAusführungen der Lehre in puren Galimatias. Ehe erauf eine Fabel über den Ursprung der Kultur unter denMenschen / (die unter andern ans die falsche Hypotheseeiner später eingetretenen Neigung der Erdaxe gegründetist) zu reden kommt/ lehrt er (S. 64.)" Die Geschichteist ein Epoö im Geiste GotteS gedichtet die Ideen/ dieGeister mußten von ihrem Centro abfallen / damit sie nach-her in die Indifferenz zurückkehren/ in ihr seyn könnten/