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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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ist Ein Produciren." Was soll uns nun dieses alberneGeschwätz von einem zweyten Producircn / welches keinzweytes Produciren ist? das Wort Idee soll nurin die Rede einschleichcn lassen; man soll aber unterIdee nicht dies zweyte Produciren/ welches kein zweytesProducircn ist/ denken/ sondern daS/ was der göttlichePlaton dabey dachte. Wenn nun nachher S. 35. auchnoch von einem Abfall der Idee vom Absoluten (vonwelchem freylich nichts abfallen kann / weil nichts außerihm ist/) gesprochen ist/ wer wird denn da so uner-fahren seyn/ nicht an Platon 6 schöne Allegorie imPhä-droS zu denken. Und so sind wir dann in Plawn'SNamen auf einmal klug! Das reale und ideale / wederideale uoch reale Absolute stellt sich hinter den Platonund ruft: streite nicht wider mich/ du trifft den PlawN/wer darf dem widerftchen!

Sehen wir also von den unbedeutenden Formeln ab/so finden wir eigentlich nur die Erzählung der Mythe:in der Selbsterkenntnis der Gottheit entstehen nothwendigGegenbilder; diese sind selbftftändig und frey; daher kön-nen sie auf unerklärliche Weise von ihm abfallen. Denabgefallenen Seelen nun entsteht zur Strafe einer diesemLeben vorhergegangenen Schuld die endliche Ansicht derDinge in Raum und Zeit / die nichtige doch tragensie noch die Erinnerung des Absoluten in sich welchedie Philosophie sucht.