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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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Seite
67
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Das ist das Geheimniß dieser Lehre, daß mau ab-gerissene Behauptungen willkührlich an einander reiht;um aber doch den Schein zusammenhängender Gedan-ken zu erkünsteln/ spricht man in einer unbestimmtenFormelsprache, die sich der Schüler denn in eine ihmbekannte übersetzen mag.

Eschcnmayer macht Sch. bestimmt aufmerksam/ wor-auf eS hier ankomme / aber Sch. antwortet ganz wo an-anderS hinaus. Die Frage ist hier: Wenn die Einheitder intellektuellen Anschauung die einzige ursprünglicheErkenntniß deö Menschen ist / wie bestimmt sich danndiese nur in und durch sich selbst die Vielheit endlicherDinge? Darauf läßt sich nicht antworten / denn dieintellektuelle Anschauung bestimmt eben die Vielheit end-licher Dinge nicht absolut sich selbst/ sondern vermit-telst des SinneS/ durch den der Mensch allein zurErkenntniß gelangen kann / und damit treten wir ebenaus der Erkenntniß des Absoluten heraus. Sch. hinge,gen antwortet nur immer darauf hin: das Absolutebleibe ja doch Ein Ganzes/ wenn cS auch noch so vieleTheile in sich habe. Das Weltganze ist ja doch ein un-zertrennbares Ganzes ungeachtet aller Vielheit seinerTheile. Z. B. ein Baum mit allen seinen Zweigen undBlüthen/ ist doch ein nngetheiltcr Baun,/ wicwol jederZweig jedes Auge desselben potemia aber nicht aotuwieder ein Baum ist. Schneidet man hingegen einenZweig vom Baum ab/ so ist ja dieser eben kein Theil