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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
Entstehung
Seite
66
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Wozu sollen nun aber diese wunderlichen Formelndienen? Darin zeigt sich erst recht das Kindische des gan-zen Unternehmens. Einsicht in die Abkunft der endlichenDinge aus den Absoluten soll hier gegeben werden unddafür heißt es denn:

?,Die Erkenntniß der reinen schlechthin einfachenAbsolnthcit ist die einzig erste/ jede weitere ist schon eineFolge der ersten und dadurch von ihr gesondert. -- DaSReale ist eine bloße Folge der Form / so wie die Formeine stille und ruhige Folge des Idealen/ deö schlechthinEinfachen ist."

Wer das auch nicht verstehen wollte! Wie undwarum die ewige Form eine stille und ruhige Folge derEinheit ist/ das geht uns ja nichts'an/ aber eS ist ein-mal so/ ich kann es nicht ändern ; ich stehe dir dafür/warum willst du es denn nicht glauben?

Kürzer ließe sich diese Lehre so aufstellen.

Schüler. Lehre mich, o Bester/ welches die Ab-kunft der endlichen Dinge aus dem Absoluten sey!

Lehrer. Die Erkenntniß der reinen Absolutheit istdie einzig erste/ jede andere ist schon eine Folge der ^ersten. So sind die endlichen lDinge anfangs eine stilleund ruhige Folge des Absoluten ohne alles Geräusch,nachher aber werden sie auch unruhig und erregen Ge-räusch.

Schüler. Vortrefiich! Es ist einmal nicht anders?Jedes Ding ist/ was es ist.'