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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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krämcrey, an dem impouircndcn einer gehcimnißvollklingenden Lehre. Für das letztere muß ein jeder sichselbst helfen. Wer den klaren Gedanken nicht mag, dersetze sich wennS dämmert in die Spinnftubc , dort gehtder Geist seiner Lehre schon lange um/ für die Wahrheitaber ist ein solcher Mensch verloren.

In Rücksicht des ersten, des logischen will ick, hiereine nähere Nachwcisung geben. SchellingS ganze An«sieht gründet sich eigentlich ans die Behauptung: dasEwige ist das Endliche, daS Freye ist das Natürliche,eine Behauptung, die vollkommen richtig ist. Sollte aberdie Schellingische Folgerung auf eine Wissenschaft desAbsoluten sich wirklich ergeben, so müßte man auch sagenkönnen: Die Ewigkeit ist die Endlichkeit; die Naturnoth-wendigkeit ist die Freyheit. Dieses ist aber durchausfalsch, wcun wir nicht unsere Sprache ganz gegen denwahren Genius der Sprache bilden. Was ist aber derUnterschied in beyden Behauptungen? Das läßt sichnur durch die logische Lehre von den Urtheilsformendeutlich machen.

") Zur Erläuterung diene folgendes. Zuerst muß ichbemerke» : Die Worte in der Sprache, welche nicht bloßeNamen einzelner Dinge (wie z. B- Montblanc, Augustus)sind, die sind überhaupt nicht Zeichen für die Dinge, sonder»Zeichen für meine Begriffe, für die meinem Verstand ge-hörenden Gedanken. Und das muß so sey», weil der Ver-