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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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wissenschaftlich erkannt/ Gegenstand der Selbsterkennt,uiß werden können. ES bleibt eine unabwcisliche An.forderung an die wissenschaftliche Selbsterkennmiß. daßsie zeige/ wie und warum der menschliche Geist dieseUeberzeugungSwcisen in steh trage und erst da fängt dieSchwärmerey an/ wo jemand sich auf dunkle Gefühlezu berufen meint oder zu berufen vorgibt/ deren Quellein seinem Geist er die nähere Untersuchung verweigert.

Der Glaube an die Ideen und die Ahndung derhöhern Ordnung der Dinge können nie Wissen und Wis.senschaft werden; aber der gebildete Verstand muß sichwissenschaftliche Rechenschaft darüber gebe»/ welchenGlauben und welche Ahndung in dem Geiste deö Wen.schen sey.

Die Verständigung über diese Lehre hat zwev Cchwie.rigkeiten, einmal / daß genau bestimmt fern muß, wasdie Worte Wissen und Wissenschaft hier bedemen/ undzweutenS/ daß das Wesen der wissenschaftlichen Philo-sophie genau verstanden senn muß.

Das erste ist es eigentlich/ was uns in der Kanti-schen Schule immer wieder enrzweyr. UngeduldigeLcurc / die es weder mit den anthropologischen noch mitden logischen Untersuchungen genau genug nehmen mö-gen / taumeln immer wieder an den Spruch zurück: derPhilosophie zieme nur die volle Gewißheit also dasWissen. Diese bemerken aber nicht / daß eine solche lo-gische Wortbestimmung deö Wissens hier gar nicht auö-

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