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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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werden: Hernach gibt sich das übrige von selbst. Abermein Li-eclc» steht nicht im Spinoza. Ich glaubteine verständige/ persönliche Ursache der Welt."

Hier und in allen ähnlichen Stellen wird doch of-fenbar unter Philosophie eben nur ein System unsrerphilosophischen Ueberzeugungen nach der damaligen fal-schen determinirenden Methode verstanden/ was nachunserm Sprachgebrauch eben nicht die ganze Philosophieumfassen kann. Außer dem gibt nun doch I. in demsel-bcn Buch eine Rechtfertigung seiner Glaubenslehre imAllgemeinen und damit Wissenschaft neben jener Philo-sophie.

Sehen wir also auf den Geist der Lehre / so ist derKantische Vorwurf ungerecht/ er trift nicht.

Doch ich will lieber auf meine eigne Weife die Sacheklar zu machen suchen. Daß eS nicht nur in dem mensch,lichen Geist überhaupt/ sondern auch in den Ueberzeu-gungen deS Menschen mehr gibt als die Wissenschaftwird wohl unbestritten seyn / denn über Schönes und Er-habenes urtheilen wir/ ohne daß dieses Urtheil je Wis-senschaft werden kann. Wenn also jemand neben derWissenschaft noch andere Ueberzeugungswcisen im mensch-lichen Geiste behauptet, so kann er darum allein nochnicht der Schwärmerey beschuldigt werden.

Allein diese der Wissenschaft und dem Wissen ne>bengeordncten Ueberzeugungen, mögen sie nun Glaube,Ahndung oder wie sonst beißen, müsse» doch selbst wieder