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Sie gewährt uns die wissenschaftliche Selbsterkenntniß,darin, welchen Glauben wir in uns tragen; sie ist dieNachweisung nicht nur daß, sondern auch wie und war-um der Glaube an freyes, ewiges Leben und Gottheitdein innersten jedes menschlichen Geistes einwohne undeinwohnen müsse, wie mancher einzelne Verstand gleichzweifelnd oder irrend diesen Glauben nicht in sich zu fin-den vermag.
Die unbestimmte Sprache und dieser nur polemischeGesichtspunkt für wissenschaftliche Philosophie gibt nunJacobi's Lehre eine Gestalt um deren willen ich es we-der Kant (in der Abhandlung: Was heißt sich im Den-ken orientiren) noch Schclling (a. a. O. S. Z8.) ver-arge , daß fie I. den schwärmerischen Gedanken miter-legen , alle wissenschaftliche Philosophie vernichten zuwollen. Allerdings kann man seine Lehre in den Brie-fen über Spinoza leicht so mißverstehen. Indessen un-ternehme ich es gern, ihn gegen jenen Vorwurf unsersgroßen Lehrers zu vertheidigen und zu zeigen, daß seinedortige Lehre mit der jetzigen in der Schrift von dengöttlichen Dingen in ihren Erundansichten dieselbe sey.Freylich kann er sich jetzt in manchem leichter und klarerausdrücken «IS zur Zeit der ersten Erfindung.
Dort sagt Lesfing (S. 13.): „ES giebt keine an-dere Philosophie als die Philosophie des Spinoza/'I. antwortet: >,DaS mag wahr seyn. Denn der De-terminist, wenn er bündig seyn will, muß zum Fatalisten