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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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Belehrung, allein eS folgt zugleich, daß eine Polemikgegen ihn schwerer zu führen sey. Es ist unbillig undentscheidet nichts/ ihn an einzelnen Stellen bey seinenBuchstaben anzugreiffen. Wer hier streiten will muß aufden Geist der Lehre durchdringcn und diesen allein zufesseln suchen. DaS aber ist viel schwerer !

Allein nun muß ich noch weiter einen Vorwurfaussvrechen, der allerdings Jakobi und seine Lehre selbertrist. AuS dem genannten Grunde, daß er nie zusam-menhängeud für die Schule sprach/ fließt ihm der großeMangel/ keine Antwort zu geben / auf die Frage: wasihm denn eigentlich wissenschaftliche Philosophie seynsolle?

Zuweilen könnte er vielleicht bey Laune seyn zu ant-worten: er sage ja mit Pascal: la nutuie cmitonäles, et laosison eonlouä las clogma-tistes und damit leugne er eben alle wissenschaftlichePhilosophie. Dann würden wir ihm aber erwiedern/ sostreng könne er dies Leugnen doch nicht nehmen/ denneben daö Leugnen werde ja selbst wissenschaftlich/ PaöcalSSatz wolle eben auch wissenschaftlich gerechtfertigt seyn/und I. beschäftige sich ja selbst mit wissenschaftlicher Phi-losophie/ wenn schon nur mit einer polemischen.

Und eben daö scheint mir der Fehler seiner ganzenAnsicht/ daß sich seine wissenschaftliche Behandlung nieüber diePolemik erhoben hat/ daß aber darum die ihm eignenGrundnmersuchungennie zur Vollendung gediehen sind.