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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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die todte Nothwendigkeit eines Schicksals zum erstenmachen muß / wird (S.1L5.) gegen den Naturalismusgesagt:Die Vernunft muß eS empören, wenn du dieNatur vergötternd- einen Gott lehrst/ der das Auge schafftund nicht stehet/ das Ohr pflanzt und nicht höret/ denVerstand werden läßt und nicht vernimmt/ nicht weißund nicht will/ und nicht ist." Der enge anthromor.phistische Ausdruck scheidet hier zwey ganz entgegenge.setzte Anstchten nicht von einander und scheint gegen beydeauf gleiche Weise zu sprechen. Leugne ich/ daß Gottsteht und Hort/ daß er versteht/ weiß und will/ so fragtsich zuerst noch / ob ich dies leugne / weil ich in Gottweniger als dieses/ nemlich kein lebendiges Wesen glaube/oder ob ich nicht vielmehr/ (wie Lessing einmal bey Ja.kobi erinnert/ und wie es jeder philosophische Gedankethun muß/) in Gottes Leben weit mehr und höheresvoraussetze als jene Eigenschaften des menschlichen Gei.stes. Wer wird denn in Gott sich Verstand den Quelldes Irrthums vorstellen/ wer meinen/ daß in ihm einWille sein Thun nach Vorstellungen abzähle? Wir nennenibn allweise/ heilig und allmächtig und suchen damit u».scre Gedanken vom göttlichen Leben zu erheben über allesbeschränkte geistige/dessen bestimmten Begriff der Menschzu fassen vermag.

Diesen Vorwurf gegen I. Sprache habe ich indessenweniger gegen ihn als für ihn geltend machen wollen'Allerdings verlieren wir dadurch bey ihm an bestimmter