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lassen hat. Dies gibt ihi» erstens eine allzu unbestimmteSprache. In den rednerischen Ausführungen einzelnerGedanken springt die Lehre von der abstrakten Untersu-chung so schnell in das Bildliche und in engern Anthro-pomorphismus über/ daß dadurch keine feste, besonneneUntersuchung der Sache für den dritten eingeleitetwird ferner wird der Sprachgebrauch in Nückstcht derwichtigsten Ausdrücke nicht nur oft schwankend, sondernzuweilen sogar widerstreitend. Wegen des letztern kaunich hier das schwankende im Gebrauch der Worte Sinn,Instinkt, Verstand, Wille kurz fast aller Zeichen für dieanthropologischen Grundbegriffe nicht nachweisen, ichbeschränke mich nur auf den Widerspruch, welchen ihmSchelling schon gezeigt hat. Gegen Fichte (Vorrede S.IX.) sagte I. „ein Gott, der gewußt werden könnte,wäre gar kein Gott", hier aber (S. 152) heißt eS:»Wohl gibt eS ein Wissen von dem Übernatürlichen,von Gott und göttlichen Dingen." Dieser Widerspruchläßt sich nicht ableugnen, wiewol er nur in der Spracheund nicht in der Lehre liegt. Aber ein großer Fehlerbleibt eS immer gerade dem Wort Wissen, welchesin unserer neuen Lehre so sehr wichtig ist, keine festereBedeutung gegeben zu haben.
Als Beleg für den ersten Vorwurf diene folgendes.In einer allgemeinen Vergleichung des TheiLmuS, wel-cher einen lebendigen Gott als das Vollkommenste zumersten annimmt und des Naturalismus, dessen Konseauenz