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und der Zeit nicht das wahre Wesen der Dinge son-dern nnr Erscheinungen für den Menschen zeigen.
2. Der wissenschaftlichen Vernunft des Menschendienen nur die reinen VerstandcSbegriffe, welche sichvollständig ausweisen lassen und von denen bewiesen wird:sie sind nur Begriffe von der nothwendigen Verbindungder Erscheinungen untereinander/ ste sind also noth-wendige Bedingungen möglicher Erfahrung / haben aberüber die Erscheinung hinaus für das wahre Wesen derDinge keine Bedeutung.
3) Auch die Ideen der Vernunft lassen sich voll-ständig aufzählen und eS wird gezeigt / daß die wissen-schaftliche Vernunft weder für noch wider ihre Gültig-keit irgend einen Beweis führen könne.
4) Nun legen wir aber die Thatsache der Freyheitdeö menschlichen Willens und der sittlichen Gesetzgebungzu Grunde/ erbauen darauf die Lehre der praktischenPhilosophie und führen in dieser die moralischen Be-weist/ daß die Ideen der Vernunft eben so Bedingun-gen der Möglichkeit unsrer sittlichen Ueberzeugungenseyen/ wie die Kategorien Bedingungen möglicher Er-fahrung.
Hier wollen wir für die ersten drey Punkte denEntwurf nicht in Anspruch nehmen/ denn wenn nach1) wirklich nachgewiesen werden kann/ daß in Raumund Zeit sich nur ein Gesetz der Erscheinungen zeige,so beruhen 2. und 3. nur ans dem Thatbestand/ welche