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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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Kühne Schüler wagen höchstens nach der neuen Sprachedie Logik selbst zn verbessern.

Bey dieser gänzlichen Verderbnis der Sprache/ beydieser Willkührlichkeit gemachter Grammatiken mußte nunfreylich jeder Schüler seinen eigenen Jargon zu redenanfange»/ wogegen wir in der Kantischen Schule sehrnahe bey gleichem Sprachgebrauch geblieben sind undnur mit Vorsicht Verbesserungen zu machen suchen.

Noch regelloser aber als die Sprache der Wissen-schaftölchre wurde die der Schellingschen Naturphiloso-phie/ indem man zu der willkührlichen KZura clictioniZnoch eine Reihe ungewöhnlicher aus dein lateinischen ent-lehnter Ausdrücke brachte/ deren eigentliche Bedeutungnie bestimmt angegeben wird. So setzt SchellingS syste-matische Darstellung voraus/ der Leser verstehe schon wastotale Indifferenz des Subjektiven und Objektiven / ab-solute Identität u. s. w. bedeuten. Durch diese Spracheohne Grammatik und Wörterbuch konnten also nur un-bestimmte allgemeine Gedanken auf verworrene Weise festgehalten werden. Den Schülern blieb es verborgen/ daßwenn man die sonderbaren Formeln nur in bestimmtesdeutsch übersetzte/ dann ganz bekannte Dinge zum Vor-schein kämen/ ja daß in dem künstlichern Gebrauch derFormeln die ganze Kunst darin bestehe/ bekannte Lehrender Physik in den Jargon zu übersetzen. Kein Wunder/daß bey einer so regellosen Wortkrämercy bald jederSchüler seine eigene Sprache zu sprechen anfing; ja