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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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mung gibt er aber genaue Erörterungen. Die Klageüber die Kantische Sprache von Seiten der Bestimmt«heil des Ausdrucks ist eitle Klage der Dilettanten/ welchedie Mühe scheuen.

Der Thurm / bey dessen Ban die wirkliche Sprach-verwirrung eintrat, ist vielmehr die Fichtische Wissen-schaftslehre. Wohl nicht durch die Eifersucht höhererMächte, sondern diesmal, weil man mit bloßen Wortenbauen wollte. Bey Kant fehlt dem Minderkundigen zu«weilen das Wörterbuch, welches ihm gleich die Bedeu-tung der Worte nachweist, doch läßt sich dieses ausseiner Rede entwerfen.

Bey Fichte hingegen kömmt es nicht auf einzelneWorte an, sondern einem jeden Leser fehlt nach Aristote-les für das für die grammatischenGrundformen der Gedankenbezeichnung die Deutung.ES ist hier eine willkührlich gebildete Sprache ohneGrammatik und deren Syntax.

Nach der deutschen Grammatik sagt der Satz : Ichbin Ich eine leere Tautologie, so gut wie der: der Mondist der Mond. Der Satz aber: Ich bin nicht Ich, be-hauptet etwas absurdes. Nach der Sprache der Wissen-schaftslehre hingegen sollren jene Sätze die höchsten phi-losophischen Grundwahrheiten bezeichnen. Die einzelnenWorte verstehen wir da wohl, aber niemand lehrt unsdie Regeln der neuen Grammatik, nach der sie in solcherVerbindnngSweise eine wichtige Bedeutung erhielten.