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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
Entstehung
Seite
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und unvertilgbaren Dualismus des Ucbernatürlichen undNatürlichen/ der Frcnheit und Nothwendigkeit/ einerVorsehung und des blinden Schicksals oder UngciährSberuht die menschliche Vernunft; sie geht aus diesen Ge-gensähen / die mit einander nur einen und denselben Ge-gensatz machen/ hervor; so daß mit der Realität/ Ob-jektivität und vollkommenen Wahrhaftigkeit dieses Urge-gensatzeö des Natürlichen und Uebernatürlichen oder derNothwendigkeit und Freyheit oder einer Vorsehung unddcS blinden Schicksals / die Realität der Vernunft selbst/ihre Wahrhaftigkeit und Würde verloren gehen/ undder Mensch alsdann mit ihr und durch sie vor dem ver-nunftlosen Thiere nichts als Jrthnm und Lüge zumvoraus haben würde.«

Mit dieser Lehre ist dann noch von Anfang an dieBehauptung verbunden / daß die Konsequenz der Kanti-schen Philosophie und besonders ihrer Tochter der Schel-lingischen auf eine solche irreligiöse naturalistische Lehreführe.

Rücksichtlich deS letzter» hat ihm Schelling in einereignen Schrift ( Denkmal der Schrift von den göttlichenDingen n. s w. deö Herrn Fr. H. Jakobi und der ihmin derselben gemachten Beschuldigung eines absichtlichtäuschenden Lüge redenden AtheiSmuS/) geantwortet.Leider ist der Geist der Polemik hier ein unwürdiger ge-worden. Ich habe anderwärts (Heidelberger Jahr-bücher SL12. April No. 22.) schon gezeigt/ daß die auf