die nur zu erkennen geben , was schon'verstanden ist? —Der Geist dem Geiste: was?" — » Nach Gottes Bildegeschaffen/ Gott in uns nnd über uns; Urbild nnd Ab-ibild / getrennt und doch in unzertrennlicher Verbindung:das ist die Kunde / die wir von ihm haben, nnd dieeinzig mögliche; damit offenbart sich Gott lebendig/fortgehend für alle Zeiten. Eine Offenbarung durchäußerliche Erscheinungen/ sie mögen heißen/ wie siewolle»/ kann sich höchstens zur innern ursprünglichennur verhalten , wie sich Sprache zur Vernunft verhält.Ich sage/ höchstens nur; nnd setze dem vorhergehendenhinzu: So wenig ein falscher Gott außer der mensch-lichen Seele für sich da seyn kann, so wenig kann derw ahre außer ihr erscheine n."
S. 62. 6Z. heißt es gegen ASmuS : ,z ES leuchtetuns ein redlicher Mann! wie sieh dir alles, was vomMenschen göttliches kann angeschaut werden und mitdiesem Anschauen ihn erweckt/ zur Tugend nnd einemgöttlichen Leben unter dein Bilde und mit den, NamenChristus darstellt. Das allein in ihm verehrend / wasgöttlich ist an sich/ erhält sich deine Seele aufgerichtet,erniedrigest du nicht Vernunft und Sittlichkeit in dirdurch Götzendienst." — » Da uns dieses einleuch-tet, so stoßen wir ünö weiter nicht daran, wenn du dasWesentliche, die Idee, dem Unwesentlichen, ihrer Ein-kleidung zuweilen nachsetzest, die Sache aus ihrer Gestalt entspringen läßt, nnd in eine Art von religiö-