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se m Materialismus verfällst. Du glaubst darumim Grunde doch so gut wie wir/ daß der Geist allemlebendig mache."
7) Macht aber der Geist allem lebendig, so mußdas begrifst du ebenfalls ^ sein Wissen seyn, das Le -benin ihm selbst zu haben. Und doch ist dieserSatz das einzige / was uns von dir scheidet. Der wah-ren Religion/ behaupten wir/ kann so wenig irgend eineäußere Gestalt/ als die einzige und nothwendige Ge-stalt der Sache/ zugeschrieben werden, daß es im Ge-gentheil zu ihren» Wesen gehört, keine solche Gestaltzu haben."
Dichter sind in diesen Dingen, vielleicht durch Be-geisterung/ oft weiser als Philosophen. I. tritt hiernur den bekannten Meinungen des Faust und des Pfar-rers von Grünau bey. Friedrich Schlegel aber hatsich (Deutsches Museum. Januar 1712.) in einem ru-hige«/ edeln Ton im Namen einer sogenannten christ-liehen Philosophie sehr gegen diese Lehre erklärt.
Für die Unterscheidung des Theismus und Natura-lismus ist die Hauptstclle S. ist9 bis 155. „ Es kannnur zwey Hauptclassen von Philosophen geben: solche,welche das Vollkommncre aus dem Unvollkommnerenhervorgehn und allmählig stch entwickeln lassen; undsolche, welche behaupten, das Vollkommenste sey zuerstund mit ihm und aus ihm beginne alles; oder: es gehenicht voraus als Anbeginn eine Natur der Dinge;