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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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denn er könnte ihrer ja nicht gewahr werde»/ wenner sie nicht ans etwas / das er in ihm hat/ beziehenkönnte/ so wie man ohne Maaß nicht messen kann. Him-mel und Erde sind für ihn nur die Bestätigung von ei-nein Wisse»/ deö er sich in sich bewußt ist/ und daSihm die Kühnheit und den Muth gibt/ alles zu meistern/und aus sich zu rectisiciren. Und mitten in der Herr-lichkeit der Schöpfung ist und fühlt er sich größer/ alSalles / was ihn umgibt und sehnt sich nach etwas an-dcrm." Jacobi fährt dann fort:Bey dieser schönenStelle möchte der Recensent dem Verfasser gern eineFrage vorlegen. Diese nämlich: Ob cS sich mit dem,was wir in Büchern lesen oder uns mündlich er-zähl wird / was wir historisch erfahren/ andersverhalte als mit den«/ was wir unmittelbar anschauen?Ob der leblose Buchstabe vielleicht mehr vermöge als dielebendige Natur? Ob in jenem dem Buchstabenwohl gar das Maaß des Maaßes enthalten und allein ge-geben sey/ dergestalt/ daß ohne ihn der Geist nichts nützewäre oder doch nur wenig?" Ferner (S. 54. 55.) Wir wissen von Gott und seinem Willen, weil wir ausGott geboren / nach seinem Bilde geschaffen/ seine Artund Geschlecht sind. Gott lebt in uns und unser Lebenist verborgen in Gott. Wäre er unS nicht auf dieseWeise gegenwärtig/ unmittelbar gegenwärtig durchsein Bild in unserm innersten Selbst: was außer Ihmsollte Ihn uns kund thun? Bilder/ Töne/ Zeichen,