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Genealogische Nachrichten über das meißnische Uradelsgeschlecht von Zehmen 1206 bis 1906
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von dein der Kirchner 1 gl. Zins zahlt, und 2 Acker Wiese, zuKoltzen 6 gl. Zins, zu Rödichen 6 gl. Zins, zu Gören 8 (7^) gl.Zins, zu Schorlop 1 Schock, zu Dechwitz 1 Schock uud 9 gl.,1 wüsten Garten und den Tautzberg.

1468 verlieh der Bischof von Merseburg Hansen v. Z. zuKötzschwitz ungefähr dieselben Lehnstücke, und des verstorbenenCurt zu Oeltzschau Söhne waren Mitbelehnte.

1471 hatte Hans v. Z., wohl der Kötzschwitzer, Streitigkeitenmit seinem Eidam, Christoph von Döbitzen, der die Tochterverleibgedingen sollte.

Hans (Klein Hans),wohl der Sohn des bisher gen annte n, erhielt 26. Juli 1474einen Leisniger Lehnbrief als Nachbesitzer seines Vaters überKötzschwitz, Dorf, Hof, Vorwerk usw., Gruna und ^/z der Mühlezu Zehmen. Dieses Mühldrittel wurde schon 1349 erwähnt,S. 6. Ebenfalls 1474 Dienstag n. Jak. erhielt Hans' Gattindiese Lehen zu Leibgut. Auch wird 1474 Donnerstag n. Marg.Klein Hans und sein Weib Margarethe genannt und KleinHans wurde 1477 mit den 1474 genannten Stücken beliehen.

1482 ist er Vormund der Frau Anna v. Zeschau zu Ober-Nitzschka und Zeuge des Burggrafen zu Leisnig.

1483 erhielt Haus Erlaubnis zur Errichtung einer Mühlezu Kötzschwitz: in der Freiheit, an der Gössel und geriet darüberin Streitigkeiten. Das Leibgeding seiner Frau wurde erneuert,abfindbar mit 300 fl.; 1485 wurden Lehen und Leibgedingeebenfalls erneuert und Hans war Zeuge und Vormund; 1490,1492, 1497 ist er als Mitbelehnter, 1493 als Zeuge genannt.1499, Montag n. Franc, stellte er dem Burggrafen einengesiegelten Revers aus über seine Lehen zu Kötzschwitz, Gruna,Zehmen ('/z Mühle) uud Geschwitz ('/y Hufe). Bald danachscheint er gestorben zu sein und