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waren ihn: verschuldet. Dem Herzog Albrecht lieh er beträcht-liche Summen, half ihm sogar mit Tafelsilber aus. Um 1517wurde er Nnterkämmerer von Marienburg, 1519 von Pommer-ellen, 1531 Kastellan von Danzig, 1546 Woywode vonMarienbnrg. Als solcher starb er 1565, 24. Mai, zu Königs-berg und wurde zunächst in der Herzogt. Gruft, dann in Stuhmbeigesetzt.
6. Fabian I., 1576 Reichsfreiherr,war 1509 wohl noch unmündig, studierte 1524 in Frankfurt,wurde Starost auf Stargard, Tuchel bis 1568, Graudenz, und1531 Unterkämmerer von Pommerellen, 1546 von Marieuburg,1548 von Culm, 1552 Kastellan von Danzig, 1556 Woywodevon Pommerellen, 1565 von Marienburg.
Er stand seinem Bruder kräftig zur Seite und nebst dessenSöhnen wurde ihm 1576 vom Kaiser der Freiherrenstand ver-liehen. 1580 starb er, wohl ledig; denn bezüglich seiner an-geblichen Heirat mit Einer von Lusian liegt wohl Verwechse-lung mit seinem Bruder vor — v. Lusian, v. Powarschen undv. Merklichenrade waren Bezeichnungen für das gleiche Geschlecht.Die angeblichen Schwiegersöhne scheinen des Achatz Schwieger-söhne zu sein — Fabian würde nicht seinen sechs Nichten diegroße Summe von 21 000 fl. vermacht haben, wenn er selbstKinder gehabt hätte.
II.
a) Kinder von Achstz I.
Christoph, siehe unten.
Achah II., siehe unten.
Fabian II., siehe unten.
Catharinc^ verm. Burggräfin zu D ohna, siehe unten.
Anna, verm. Stange, siehe unten.