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Das Wappen ist von Schwarz und Silber geschacht, mit(zwei) blauen Querbalken belegt; wie geschacht und wie belegt,ist je nach dem Handwerker oder Künstler ausgefallen, sogarfalsche Farben sind geführt worden. Die Helmzier zeigt eben-falls zufällige Abweichungen, aber auch absichtliche Verschieden-heiten. Das älteste bekannte Siegel, von 1415, zeigt den Helmmit einem Turme, auf diesem eine Kugel, mit fünf schmalenFedern besteckt. Das Anhaltifche Haus v. Z. führte den Turmmit der Schildfigur belegt, gekrönt und mit drei Federn besteckt.Die Stämme zu Zehmen und Oeltzschau führten den Helmohne Turm, gekrönt oder ungekrönt, bald mit drei, bald mitfünf Federn besteckt; ebenso aber immer mit sechs Federn derStamm zu Muckern nebst seiner westpreußischen Linie.
Jetzt wird der Schild möglichst damenbrettartig geschachtund mit zwei blauen Querbalken belegt; der Helm hat schwarz-silbernen Bausch oder ist gekrönt; von den darauf steckendenfünf Federn ist die mittlere blau, die nächsten sind silbern unddie äußeren schwarz. Die Helmdecken sind schwarz und silbern(Wappenfarben).
Ein Freiherren-Wappen hat es nicht gegeben; das Wappenauf Fabian II. Grabstein ist das Ehewappen seiner Eltern.
Kaiser Maximilian verlieh 1576 dem Bruder und denSöhnen des ch Woywoden Achatz I. den Reichsfreiherren-stand, ihr Haus erlosch 1636 im Mannesstamme. Kurz bevor1673 die letzte Tochter dieses Hauses, S. 27, starb, verhandeltemit ihr der damalige F. Sachsen-Jenasche Page Georg Ernstv. Z., S. 64, in der Absicht aus Förderung. Sehr entgegen-kommend wünschte sie zwar herzlich gern, daß das ZehmischeHaus allhier wieder möchte fundiret werden, durch das vor-geschlagene Medium lasse es jedoch die Beschwerde der Zeitnicht zu usw. Dennoch müssen spätere Verhandlungen zu einer