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dafür ist, das Sal/. in die untere Kreide zu reihen, dennwenn sie dafür wäre, so inüfste die Meinung herrschen,„dafs man das Salz von Wicliczka unter SzwoszowiceVergehens suchen würde.”
3. Es verlautet hin und wieder, dafs im Hangenden desGallizischen Salzes Jura - Versteinerungen Vorkommen.'Wenn sich diese Beobachtung bestätigt, d. h. wenn nach-gewiesen wird, dafs jene Versteinerungen führende Schich-ten, dem Gallizischen Salzgebirge wirklich aufgelagert sind,und wenn diese Versteinerungen solche sind, welche demJura ausschliefslich und nicht der Kritik zugleich mit ange-hören, so wird dies allein hinreichen eine Einreihung desGallizischen Salzes oberhalb der Jura zu verbieten.
4. In der Gegend von Thorn an der Weichsel liegt die Kö-niglich Polnische Saline Ciechocinek. Es ist dort Quell-Soole genug vorhanden um jährlich mehr als 100,000 Clr.Salz zu erzeugen. Die Soole hält 3|- proCcnt.
Ein Bohrloch, welches in neuester Zeit dort gestofsenwurde, traf hei 90 bis 100 Fufs Teufe, einen oolitischen Ju-rakalk, welcher dem äufsern Ansehn nach, dem Jura vonden Ufern der untern Pilica entspricht.
Herr Pusch hält beide Jurakalke für obere, und denvon der untern Pilica für noch jünger als jenen von deruntern W eichsel.
Ein früheres Bohrloch auf der genannten Saline, welchesbis über 500 Fufs abgesunken wurde, hat fortwährend indemselben Gebirge gestanden, und ich erinnere mich nochsehr wohl, dafs ich hei meinem ersten Besuche auf jenemWerke, dichten Jurakalk, aus diesem liefen Bohrlochesah. Feuersteine wurden- öfter getroffen.
Hier also kommen Salzquellen im obern weifsen Jurahervor, von denen ich indefs nicht nachweisen kann, dafssie eben aus diesem Gebirge, md nicht aus einem tieferen