43
Der ruinenfürmigo, felsonbildende Polnische wcifsc Jura,welchen Herr Pusch dem Corallcn-Fels (I)olomil) gleichsclztliegt von der Feuersteinsehieht aus betraehlet. nach dem Aus-gehenden hinwärts, und wenn dieses Glied des weifsen Jurakeine Küstenbildung ist, sondern in die Tiefe fortsetzt, so ge-bürt sie in’s Liegende der Fcuerslcinsebicht. könnte alter nichtgar lief unter derselben zu linden sein.
Man wird hiernach ungefähr bestimmen können, wiesich die Abtheilungen, welche ich angenommen habe, zu denGebirgsgiiedern anderer Länder verhallen.
ln dem untern weifsen Jura, also zwischen Feuerslein-schicht und braunem Jura, kann ich deshalb das geschichteteSalz von Gallizien nicht vernnilhen, weil die blofsslehendcnSchichtenköpfe dieser Gcbirgs -Abtheilung zu Tage zu beob-achten sind, und kein Zeugnifs geben, von der Anwesenheiteiner Salz-Fonnation.
Dem Muschelkalk im Siuhvcslcn von Polen ist beiweitem mehr übergreifende Lagerung eigen, als dem unternweifsen Jura, und die Verdeckungen sind bei jenem weit häu-figer und vollständiger als bei diesem, und dennoch gehen dieweifsen Mergel, diese unmi ttelbare Decke der Anhydrit-Gruppe des Muschelkalkes zu Tage aus.
Hiernach sollten bei dem untern weifsen Jura deutli-chere Zeichen vorhandener Gcbirgsglicder ausgehend zu beob-achten sein; aber man findet keine, welche die Anwesenheiteiner Salz-Formation andeuten.
Noch führe ich an, dafs die bezcichnele Fcucrsteinschiehtoberhalb Krakau, am linken Weichsel-Ufer mit südlichem Ein-fall zu Tage ansteht, ein Verhällnifs, welches sie in das Lie-gende des Gallizischcn Salzes zu weisen scheint.
Wir haben hiernach die Lagerungsstätle des geschich-teten Gallizischen Salzes so begrenzt:
1. Es liegt tiefer, als die Masse der Krcidemcrgel, und