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Die Bremer Gemeinen, vernimmt man durch Paniel,haben die kirchlich cn Bekcnntnißschriften abgeschafft.'— Sey dem also, so ist doch in den Herzen der kirchli-chen Glieder jener Gemeinen ein lebendiges Sym-bol zurückgeblieben. Schwerlich folgen dieselben dem Rufeder Sonn- und Festtagsglocken ihrer Kirchen in der Absichtzum Gotteshause, um sich daselbst nur die subjecti-ven Meinungen ihres derzeitigen Predigersaufti-schen zu lassen. Sie wollen vielmehr alle, bewußt oderunbewußt, Schriftwort, »biblisches Christenthum,«»die evangelische Lehre.« Sie können hintergangen,und in der Tauschung erhalten werden, als hörten sie dieseLehre, während ihnen doch das Gegentheil geboten wird.Aber sie w o llen den p o sitiv en Sch riftg eh alt, undwer den ihnen vorenthalt, und sie mit falschen Münzenabspeist, der steht als ein Betrüger der Gemeine da,und ist, sey er auf geschriebene Symbole verpflichtet,oder nicht, jedenfalls ein ungetreuer Haushalter, einpflichtvergcßncr Pastor, ein bundbrüchiger Miethling! —Daß dem also sey, wird mir ein Jeder zugeben müssen;und diese Ueberzeugung war es denn auch, welche vorKurzem den demselben Rationalismus, dcm Paniel huldigt,verfallenen Prediger Lützel berger zu Nürnberg an derNothwendigkeit einer freiwilligen Amtsniederle-gung seinerseits nicht mehr zweifeln ließ. — Er fand inFolge gewissenhafter Prüfung, daß sich die Ideen seinerVernunft-Theologie mit denjenigen der heiligen Schriftohne Fälschung und gewaltsame Verdrehung der letzter»durchaus nicht vereinigen ließen. Es wurde ihm unum-stößlich gewiß, daß, gesund intcrpretirt, die Bibel z. B.von dem allgemeinen Menschenvater, wie ihn der»Humanismus« lehre, nichts wisse, sondern nur Die-jenigen, die in Christo erfunden würden, als die wahrenGottcskinder zu bezeichnen pflege. — Er entdeckte, wie dieBibel unverkennbar eine »Welt persönlicher, böser