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Der scheinheilige Rationalismus vor dem Richterstuhl der h. Schrift : Resumé der Bremer Kirchenfehde
Entstehung
Seite
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diesischen Verheißung schon, als in seiner ersten Wurzelfaser,dem Boden der Geschichte eingesenkt, die Jahrtausende dervorchristlichen Zeit hindurch immer neue, frische, himmels-grüne Acste trieb, und in der Erscheinung Christi endlichsich gipfelte und vollendete. — »Alle Gottesvcr-heißungen,« bezeugen die Apostel, »sind in ChristoJa und Amen.« (2 Cor. 1, 20.) »Nachdem vor Zei-ten Gott vielfaltig und in vielerlei Weise ge-redet hat zu den Vätern durch die Propheten,hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredetdurch den Sohn, welchen er gesetzt hat zum Er-ben über Alles.« Die neutcstamcntliche Kirche ward»erbauet auf den Grund der Propheten und Apo-stel (sowohl auf der ersteren, als der Andern Lehre,) daJesus Christus selber der Eckstein ist.« (Ephes. 2, 20.)Der Inhalt der altteftamcntlichen Schriften ist kein Ausflußmenschlicher Vernunft oder Phantasie, sondern eine posi-tive durch den heiligen Geist gegebene göttliche Offen-barung. Der Geist Christi war in den Prophe-ten, die von der Gnade in Christo geweissagthaben. (1 Petr. 1, 11.) — »Wir haben ein (sehr)festes prophetisches Wort (das Wort des alten Testa-mentes), darauf ihr (er redet zu neutestamentlichen Glau-bigen) wohl thut, zu achten. — Und sollt das für'serste wissen, daß keine Weissagung der Schrift geschieht auseigener Eröffnung (weder vom menschlichen Verständeherrührt, noch von demselben allein erklart zu werden ver-mag.) »Denn es ist nie eine Weissagung durchmenschlichen Willen hervorgebracht, sonderngetrieben von dem heiligen Geist (ü/r»

^6^ss»6^oi) haben die heiligen Menschen Gottesgeredet (2 Petr. 1, 19—21.) »Den Juden war ver-traut, was Gott geredet hatte« (Röm. 3, 2.) »AlleSchrift (und was kann hier für eine andere Schrift gemeintsein, als die des alten Testamentes?) ist >?-Lc!?rrLu<7?os: von