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ja Blasphemien züngeln und zischen. — Unverholen wirdpuA. 40 den alttcstamentlichen Urkunden die Lehre von einem»blutgierigen jüdischen Nationalgott« ausgela-stet. Das Hohelied Salomonis, ins Sinnliche, jains Fleisch hineingedeutet, sinkt zu einem profanen »Lie-beswettgesang zwischen Jüngling undMädchen«herab. Die Wahrheit der biblischen Geschichte wird ge-laugnct. Die Erzählungen von Bileams redender Eselin,von den Raben des Elias, von Elia Himmelfahrt, sindmythologische Lügen (S. 54). Unter den »altvcttelischcn jü-dischen Fabeln« vor denen Paulus den Timotheus und Ti-tus warnt, sind nichts anderes, als die alttcstamentlichen Hi-storien zu verstehen (S. 100); und zuletzt, damit das Maaßder Lästerungen überlaufe, wird aus dem 5. Buche Mosesdiejenige Stelle ausgezogen, in welcher Moses im NamenJehovas den Gottlosen in Israel den göttlichen Fluch ankün-det; (5. Mos. 28, 18 — 26) und statt nun in diesen Wor-ten eine Weissagung von den künftigen Geschicken zu wit-tern, und in der so buchstäblich eingctroffencn Erfüllungdieser schrecklichen Prophezeiung das göttliche Gepräge derletztem zu erkennen, schleudert der Mann in einem schauer-lichen Wuthanfalle urplötzlich die Feder von sich, undschreit mit einer Emotion, die vermuthen läßt, er habemit der Feder auch dicBibel selber von sich weggeschleudert:»Doch — es widert mich an, diese gräulichen,sich bis zum 68. Verse immer steigernden Ver-fluchungen noch weiter abzuschreiben!« — Manhöre! In diese Worte bricht ein Prediger der KircheChristi aus! Den gegnerischen Zusatz, »in so gräuli-cher Weise hätte auch ich verflucht,« kann ich hierleicht verschmerzen, wo einem Gottes manne, von demauch das neue Testament bezeugt, »daß er treu gewe-sen sey in Gottes ganzem Hause«, und von welchemJesus spricht »Glaubet ihr Mosi, so glaubet ihr auchmir, denn er hat von mir geschrieben«, mit solcher