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dadurch geschwächt worden ist, daß ich während des vergangenenHerbstes und Winters und während dieses Frühjahrs jeden Mor-gen den Anblick vom Dache des Hotels Chatillon zu Peragenossen habe.
Aus den Tagen des frühesten Mittclalters steht zu Galataauf der Höhe ein Thurm, der wohl als Modell des stärkstenund festesten Thnrmbaucs jener Zeiten angesehen werden kann.
Angelangt an seinem Fanal, bietet sich dem Auge gleicheinem Zauberschlage in einem einzigen Blicke, Asien undEuropa zugleich dar, das Marmora-Meer und der Bospor, derColoß, die riesige Osmanen-Hauptstadt, Stambul, gerade gegen-über, getrennt von Galata durch das goldene Horn, den HafenStambuls, in welchem die Wässer des Bospors und des Mar-mora-Mcereö sich vereinen.
Einem Amphitheater gleich erhebt sich die Hauptstadt teras-senförmig auf sieben Bergen, bedeckt mit einem ChaoS von Häu-sern wie Hochwälder auf einer Bcrgreihe.
Moscheen, großen glänzenden Hügeln gleich, machen sich indiesem Chaos bemerkbar. Die heil. Sophie gleicht im Sonnen-schein durch ihre metallene Riescnkuppel einem geschmolzenenehernen Meere; ihre schlanken Minarets mit den goldnen Spitzenumgeben sie gleich flammenden Sternen; höher auf dem Plateau,wo jenseits wieder das Marmora-Meer sichtbar wird, erhebt sichdie nicht minder große Achmets Moschee, deren bronzenes Gitterauf den Atmeidan (der alte Hppodrom) geht, von weitem erkenn-bar an der gewundenen ehernen Drei-Schlangen-Säule, an seinemObelisk und an seiner gemauerten Säule; unfern von ihm er-scheint die große verbrannte runde Säule, in jüngster Zeit miteisernen Ringen eingefaßt, vielleicht noch ein Rest des alten By-zanz; mehr rechts, aber tiefer, zeigen sich die großen Moscheenvon Bajazet, Soliman und Sultanivh mit ihren glänzendenKuppeln, mit ihren abyssinisch-maurischen Gallerten und leuchten-den Minarets.