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Mercantil-Memoiren aus der Türkei
Entstehung
Seite
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Das

aber dieser kleinen Auszüge ist:

Daß man durchaus in der Levante keine Commissionenanfnehmcn kann, wie das so im Abendlande überall gebräuchlich ist;sondern daß die Waare, die verkauft werden soll, sich schon dortbefinden muß; man ist also gezwungen, fortwährend den Lvm-misswnuiros in die Hände zu fallen, die obwohl in der ganzenWelt als reißende Wölfe betrachtet, doch in der Levante mitwenigen sehr rühmlichen Ausnahmen, die Vergleichung mitallen Naubthieren überbieten.

Will man nun Geschäfte in der Levante machen, so mußman vor Allem sich nach der Stufe der dortigen Cultur richten,die verschiedenen Handels-Hindernisse richtig und scharf auffassenund im Auge behaltend, das Beispiel der Engländer nachahmen:

Produkte kaufen und in die Häfen des Westens führen;dagegen vor und nach die Levantincr an unsere eigenen Fabrikategewöhnen und so viel als möglich diese den Bedürfnissen dcöLandes anpassen, so wie es andere Nationen auch thun. Baum-wollene Gewebe, grau, weiß und bedruckt — Leinwände weniger —ganz leichte seidene Stoffe, meist geblümt und inuirirt, wenigerglatt; theurere Scidenwaarcn für den höheren Lnrus; baumwol-lene geköperte Zeuge, mit und ohne Atlas-Streifen, wollene undbaumwollene Shawls; wollene Tuche aus unseren Nachbargcgen-den Aachen, Eupen, Lennep, Montjoie, Verviers;Strümpfe, Thibet und Merinos aus Sachsen.

Mit diesen Fabrik-Inhabern müßte man sich in Verbindungsetzen, Rheydt, Vicrsen, Gladbach, Crefeld zuziehen, ebenso wie Solingen für seine Stahl- und Eisenwcrkzeuge undWaffen, und dann zu Cospoli unter dem Schutze unserer Ge-sandtschaft eine preußische Agcnzic flcvant. Compagnie des deut-schen Zollvcrbandes) bilden, zu deren Führung man junge,gebildete und bildungsfähige Leute hinsenden müßte, die mit den