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Nachschrift im Dezember RKAV.
In der Türkei ist Alles beim Alten geblieben, nur scheintEngland's Einfluß sich bedeutend vermehrt zu haben; dagegenaber hat 1. der deutsche Namen durch unsere östlichen Stamm-Genossen bei den letzten Ereignissen auch an Ansehen gewonnenund 2. ist einer unserer Handelsrivalen bedeutend geschwächtworden.
Frankreichs Einfluß im Mittelmeere ist durch England'shartnäckigen Egoismus untergraben; es hat wenig Aussicht mehrzu einer großen handelsthätigen Laufbahn im Osten.
Asien ist nun freilich mehr noch als zuvor, ein PrivatgutEngland's geworden; wenn wir es aber als ein europäischesAllgemein-Gut betrachten, wer wird uns daran hindern?
Unsere Fabriken mögen wohl im Allgemeinen die Conknr-renz mit England bestehen — die Art des Absatzes werden wirbald lernen —- Feuerschlünde, weder zu Wasser noch zu Lande,bedarf unser Handel nicht, und so dürfen wir Deutsche uns wohlder Hoffnung hingeben, binnen wenig Jahren glückliche Concur-rcntcn der Engländer im Osten zu werde».
Ueber den Ozean können wir nicht mit ihnen in dieSchranken treten, aber auf der Donau") durch's schwarze Meer
Fracht von Frankfurt a. M. bis Wien . . fl. 3. 29
„ „ Wien nach Cospoli auf der Donau per
Dampfschiff für Manufactur-Waaren . . fl. 6. —
per Wiener Zentner von 120 Pf. köln. C. M. fl. 9. 29
Fracht von Frankfurt a,M. bis Trieft fl g. 19
„ „ Trieft nach Cospoli durch die östreichische
Lloyd-Gesellschaft per vupor fl. 4. —
per Wiener Zentner. C. M. fl. 10. 10
Aus den holl. und belg. Seehäfen wird die Fracht per velu nurfl. 3 bis 4 Niederl. per 120 Pfund kvln. kosten; hier ist aberdie größere Assuranz zu berücksichtigen.