89
17) Schweinsborsten, 18 Imv lrunoo Bucharest.
18) Wachs, 12 Imo per olcku hier, geht meist nach Oestreich.
19) Honig, KV Keo per Kantor von 44 vielen, meist nachCospoli.
2V) Käse aus Schaafmilch, geht meist nach Cospoli, bekanntunter dem Namen Laseavall.
21) Tabak, geht meist nach Cospoli, ist viel geringer als dertürkische.
22) Speck, stets wohlfeiler als Talg, kömmt nicht geräuchertund nicht gesalzen vor, bloß an der Luft getrocknet, könnteaber leicht geräuchert und gesalzen werden. — 2 Kee perolilca. Das Salz ist hier auch sehr wohlfeil; es wird ausden Salzgruben in Okua gebrochen und das ganze rechteDonau-Ufer damit versehen.
23) Gelb-Beere, Kreuzbecre, wächst wild, man hat jetzt an-gefangen, sie zu sammeln.
Ueber den Import ist schon das Nöthige gesagt worden.Listen der zu Lande eingebrachten Waaren fehlen gänzlich. DieManufaktur-Waaren zur Befriedigung des Luxus kommen, wiegesagt, meist aus Leipzig und Wien. Wie groß die Quan-tität seyn mag? wer weiß? — vielleicht aber deutet der großeGeldmangel der Bojaren darauf hin, daß alle Einnahmen, zurBefriedigung des Luxus, wieder in's Ausland wandern.Die beiden mitgetheilten Export-Listen von 1833
aus Jbrail . . . 148,247 Pf. Sterlingund aus Galacz . . . 172,1K8 „ „
Summa 320,415 Pf. Sterling,beweisen, daß es nicht an Mitteln zur Befriedigung der vorherr-schenden Neigungen fehlt. (Die Ausfuhr-Listen zu Lande unddonau-aufwärts fehlen.)
Als die beiden Länder noch unter directer türk. Herrschaftstanden, wurden meist Manufakturen aus Coöpoli verbraucht;in demselben Maaße aber, daß abendländische Sitten eingeführt