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Mercantil-Memoiren aus der Türkei
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7) Leinsaat, wächst in guter Qualität in der kleinen Walla-chei. 1833 wurden iVa Millionen vielen ausgeführt; jetzigerPreis 45 Tee per 100 vielen lrnnev Ibraii.

8) Hanfsaat viel und gut, aber wenig begehrt.

9) Rcps, wilder, wegen Mangel an Nachfrage nicht einmalgesammlet.

10) Sumak, wilder, ebenfalls nicht gesammelt, wegen Mangelan Nachfrage.

11) Ochsen-und Kuhhäute, gehen meist nach Cospoli undGriechenland. Büffclhäute giebt es auch; ebenso Schaaf-,Lamm-, Ziegen- und Hasenselle und Schweinhänte.

12) Talg, von großer Bedeutung. —Talg und Scherwis. —Letzteres wird gewonnen durch's Auskochen von Knochen undsonstigen Ueberbleibseln, es geht nach Cospoli zum Küchen-gebrauch. Die Parthien, die gekauft werden, bestehen aus

Scherwis und Vs Talg. Von den hiesigen Ankäufernwird dann der Talg immer nm 10 bis 15°/o wohlfeiler ab-gegeben als Scherwis. — Er kommt immer in Ochsen-häuten vor. Nur wenn der Preis unter 100 gute parsssteht, fangen die hiesigen Kaufleute an zu kaufen. — 90 guteparu gehen auf 1 Silber-Zwanziger.^) 1833 wurde dieoleiea mit 85 parus bezahlt lraiico Bucharest. Die Eng-länder haben ihren Corrcspondenten aufgegeben, allen Vor-rath aufzukaufen.

13) Oantimrilies, 15 s 16 Tee per oleiea lrsuco Bucharest.

14) Seide, wird viel gewonnen und würde bei besserer Mani-pulation der italiänischen nicht nachstehen; da aber hier zuviel Toeons auf den Faden aufgewunden werden, so fälltdie Seide zu grob aus. Zu Nähseide verarbeitet, glänztsie wie die Turiner. Rohe Seide 90 Tee per vieles, alsodas Pfund preußisch 3 Thlr. 7 Sgr.

15) Wolle, bedeutender Artikel, (siehe Galacz Wollbericht.)

16) Roggen, kommt bloß in der Moldau vor, hier nicht.

5) Zm Reiche Sechsbätzner genannt, oder 24 Kreuzerstück.