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selgeschästcn auch mit dem Ankauf einheimischer Produkte. —Die Produkte, die Wien hier einkauft, werden meist in Giur-gevo, einige auch in Alt-Orsova eingeschifft.
Wegen der wallachischen Produkte im Allgemeinen, gebeich hier wörtlich die Copie aus meinem Tagebuche, Juli 133!)aus Bucharest:
Seit den 10 Jahren, daß die Fürstenthümcr von der direktentürkischen Gewalt-Herrschaft befreit sind, hat sich deren Produktionfast beispiellos vermehrt, und in demselben Grade hat die Quali-tät der Produkte auch an Vollkommenheit gewonnen.
Die bedeutende Rolle, welche die beiden Freihäfen, Jbrailund Galacz in der letzten Getraide-Crisis eingenommen haben,geben den redendsten Beweis für das Gesagte. Die Erzeugnisseder Moldau sind fast dieselben, wie die der Wallachei; da aberdie Wallachei beinahe noch einmal so groß ist, so ist auch derenProduktion größer und umfassender.
Die Produkte der Wallachei sind:
1) Weizen, meist weicher; die beste Qualität wächst in derkleinen Wallachei. Kalcfat und Jsvor liefern die bestenSorten. — Die Contracte nach circa 2 Monaten zu liefern,d. h. nach der Erndte sind häusig bis zu 3V Dos (32 Dooauf den Ducat) per Llnlo abgeschlossen.
(1 (llülo zu 2t) kunitöa wog 1339weicher Weizen . . 399 vielemharter „ . . 332 „
Vergleiche das Maaßspstcm puZ. 73 und 79.)
Man kann immer 19 ü 29 Dos für Transportkosten bisJbrail rechnen.
2) Mais, türk. Korn, Kukuruz, auf wallachisch l'apusdioigenannt. 49 ü 59 l.oo per Olillo Iranev Iliruil. DieMoldau-Qualität ist etwas besser.
3) Gerste, geht in großen Parthien nach Cospoli; ist dieSeefracht wohlseil, auch nach Trieft und Livorno.
4) Weiße Bohnen, gehen nach Cospoli, Trieft u. Livorno.
5) Hirse wird viel angebaut, aber im Lande selbst consumirt.
9) Linsen, nicht so gute Qualität als bei uns.