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Mercantil-Memoiren aus der Türkei
Entstehung
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großen Theile von Aßen gesprochen wird, wie in ganz Europadas Französische von dem gebildeten Theile verstanden wird.

Post. We r bindnngen.

Im Jnlande giebt es durch das türkische Gouvernement garkeine. Die Briefe nach dem Abcndlande besorgen die respectivenGesandtschaften wie folgt:

1. Oestreich, durch seine Post-Kanzlei in Pera, wöchent-lich k mal zu Lande nach Wien. Die Briefe von Cospolinach Wien, gebrauchen 12 ü 14 Tage, je nachdem das Wetterdie Wege schlechter oder minder schlecht gemacht hat. DieseVerzögerung entsteht nur durch die Passage über den Balkauund durch die Türkei; von Semlin aus geht die Post ganzgeregelt. Diese Beförderung über Wien ist die Sicherste; schadenur, daß die Briefe ans der östreichischen Grenze erbrochen undbei der Räuchcrung auch nach Gefallen durchlesen werden können.Durch die wöchentliche östreichische Dampfschiffahrt nach Trapc-zunt werden Briefe nach Amasra, Sinope und auch nachTokat besorgt. Durch die wöchentliche östreichische Fahrt nachGalacz aber die Briefe nach Varna, Sulena, Jsaccia,Rcni und Galacz. Ebenso wie auch durch die Fahrten deröstreichischen Dampfschiffe die Briefe nach Alerandria, Cairo,Beiruth :c. besorgt werden.

Die östreichische Trieft in er Llopd-Dampfschiffahrt besorgtdie Briefe nach Trieft und nach ganz Griechenland über Syraund Athen.

2. Frankreich hält, wie früher schon gesagt, 13 Dampf-schiffe von 58V Tonnen und 16V Pferde Kraft, von königlichenFlotten-Offizieren befehligt. Ihre Bauart ist genau wie die derKriegsboote, und können jeden Augenblick zu diesem Zweckearmirt werden. Sie nehmen gar keine Pagucte mit, nur dieBriefe für die Königl. Post. — Der Course dieser Dampfschiffeist bei dem Artikel Dampfschiffahrt schon gedacht worden. —Ueberfahrt nach Marseille gewöhnlich 14 Tage. — Für dieBequemlichkeit der Passagieren ist auf diesen Booten sehr gut

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