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schaft theilten sich die Pascha's von Acre und Da-maskus in die Herrschaft Palästina's und Letzteremwar Jerusalem untergeben. Ihr Regiment war äu-ßerst grausam und tyrannisch, was namentlich Ju-den und Christen oft schwer erfahren mußten. Seitder Eroberung durch die Acgypter ists zwar etwasbesser geworden, es scheint mehr Gesetz und Ord-nung eingeführt gewesen zu sein, obwohl auch dadie Gouverneure sich in ihren Erpressungen die här-teste Willkühr erlaubten, so daß sie, je nachdem esihnen gerade von Nutzen war, den Werth des Gel-des erhöhten oder herabsetzten; die Einquartierung derSoldaten geschah auf die Weise, daß man in Erman-gelung von Casernen sich die geeigneten Wohnungenaussuchte und die Einwohner für so lange heraustrieb;die Conscriptionen wurden so ausgeführt, daß maneinen Ort plötzlich überfiel und was man von taug-licher Mannschaft darin fand, ohne Weiteres alsRekruten aushob. Unter der ägyptischen Herrschaftwar ganz Syrien eine Civilprovinz geworden, derenRegierungssitz sich zu Damaskus befand. In deneinzelnen Distrikten dieser Provinz herrschte aber au-ßer dem Civilgouverncur oder Mutsellim auch einMilitairbcfchlshabcr, wie das denn auch in Jerusalem,der Hauptstadt eines solchen Distrikts, der Fall war.Zwar ist nun jetzt nach der neulichen Besetzung desLandes durch die Türken der frühere Stand der Dingeim allgemeinen wieder zurückgekehrt. Doch hat ge-wiß das ägyptische Regiment in seiner achtjährigenDauer viel dazu beigetragen, den starren Fanatis-mus der Muhammedaner zu brechen, und wenn auchder Hattischerif von Gülhane, das neue Staatsgrund-gesetz, das der nicht muhammedanischen Bevölkerungim türkischen Reiche Gleichstellung vor dem Gesetzezusichert, noch gar zu wenig in Kraft getreten ist,so ist dasselbe doch immer ein wichtiges Ereigniß und