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Stadt liegt das Kloster, das von Franziskanern,von griechischen und armenischen Mönchen bewohntist. In demselben befindet sich die Kirche, die ältestein Palastina, in Kreuzform erbaut; 48 Marmor-saulen tragen in 4 Reihen geordnet das Schiff,von dem das Chor durch eine Mauer geschieden ist.Im Chor ist der Altar der Weisen aus dem Mor-genlande, an dessen beiden Seiten Treppen von je15 Stufen in die Grotte unterhalb der Kirchehineinführen, die 39 Fuß lang, 11 breit und 9 hochist und den Stall (wozu häufig im MorgenlandeHöhlen gebraucht werden) enthalt, da Christus ge-boren sein soll. Die Wände und der Fußboden derHöhle sind mit Marmorplatten belegt, 32 Lampenerleuchten sie. Ein weißer Marmor mit einemsilbernen Strahlenkranze bezeichnet den Ort der Ge-burt, indem die lateinische Inschrift dort lautet:„Hier ward Jesus Christus von der JungfrauMaria geboren." Einige Schritte davon zeigt mandie angebliche Krippe aus weißem Marmor. EinAltar, mehrere Gemälde, sowie eine Orgel befindensich noch in dieser unterirdischen Kapelle. — Neben-der Geburtshöhle zeigt man in einer andern Höhledas Grab der unschuldigen Kindlein unddergl. mehr. — Am Fuße des Berges, auf demBethlehem liegt, etwa Stunde südöstlich, wirddas Thal der Hirten gezeigt, denen der Engelerschien und wo der himmlische Lobgesang erscholl:„Ehre sei Gott in der Höhe, Friede aus Erdenund den Menschen ein Wohlgefallen!" Es ist eingar liebliches Thal voll grüner Gefilde, deren Schön-heit durch die rings umher liegenden kahlen, fel-sigen Hügel erhöht wird.
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