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hat seit der Zeit nichts Besonderes sich ereignet.Der Kriegszug der Franzosen unter Bona-parte (1799) durch Palästina berührte Jerusalemnicht. Eine Feuersbrunst verheerte 1893 die Kirche
> des h. Grabes, die aber durch Beitrage aus allen^ Landern der Christenheit 1819 wieder aufgebaut
wurde. Im Jahre 1832 eroberte Ibrahim Pa-scha Palastina und das ganze Syrien und brachtel es unter die Herrschaft seines Vaters, MehemedAli, Vicckönigs von Aegypten. So despo-tisch seine Herrschaft auch war, so war sie dochimmer besser, als die der Türken. Er handhabte? mehr Ordnung und säuberte das Land von den esverheerenden Räuberbanden. Namentlich erlangtenauch die Franken, wie dort alle abendlandischen! Christen genannt werden, mehr Schutz und Freiheit,als sie früher hatten. Bei einem Aufstande 1834bemächtigten sich die Fell ah's, die das umherlie-gende Land bewohnenden Araber, durch Verrath der
> Stadt, die jedoch bald bei Annäherung des Jbra-j him Pascha zur Ordnung und Ruhe zurückkehrte.^ Durch den Vertrag der vier Großmachte Europa's! vom 15. Juli 1349 kam Syrien und so auch Pa-lästina wieder unter den Scepter der Türken.
Ucberschauen wir so Jerusalems beinahe 4999-^ jahrige Geschichte, so erscheint sie uns als die wich-tigste Statte der Erde, weil dort Gott durch den. Tempel, den Er Sich zur Wohnung erkoren, durchi Seine Propheten und Apostel, die von da aus desHerrn Wort in alle Welt verkündeten, und besondersdurch Seinen eingebornen Sohn, der da das Werkder Erlösung vollbrachte, sowie endlich auch durchSeine Gerichte, die Er über die unglückliche Stadtverhängte, Sich den Menschen offenbarte, wie sonstnirgends. Drei Religionen der Erde, den Juden,den Christen, den Muhammedanern ist sie daher auch