Gipfel des nahgelegencn Oelberges; von Norden hergewahrt man sie etwas früher. — Von dem imNorden Palästina's gelegenen Libanon zieht sich einGebirgszug nach Süden durchs Land, der da, woer unter dem Namen Gebirge Ephraim zu demGebirge Juda übergeht, eine schmale Bergzunge bil-det, auf welcher Jerusalem liegt, die im Osten vondem Thale Kidron oder Josaphat, im Westenvon dem Thale Hinnom begranzt wird, das imSüden sich mit Ersterem vereinigt. Nur im Nor-den ist die Stadt durch kein Thal geschützt, wcß-halb auch von da die meisten feindlichen Angriffegeschehen sind. Von den nördlichen Stadtmauernan lauft eine Vertiefung in südlicher Richtung hindurch die Stadt, an deren Westseite die HügelAkra und Zion, sowie im Osten die niedrigerenBezetha und Morija liegen. Zwischen den Hü-geln Akra und Zion kommt eine andere Vertiefungaus der Nahe der westlichen Stadtmauern her, trifftmit der vorigen zusammen und lauft dann mit tie-fem Bette, südlich bis in's Thal Josaphat hinab.Diese Vertiefung heißt das Tyropoion oderKasemacherthal. Auf den hierdurch gebildeten4 Hügeln: Akra, Zion, Bezetha und Morijanebst seinem südlichen AbHange Ophel liegt Jeru-salem. Wahrend Akra und Bezetha sich an die imNorden gelegene Hochebene anlehnen und Theile der-selben ausmachen, erheben sich Morija und Zionmit steilen, abschüssigen Seitenwanden aus den siebegranzenden Thalern. Die Höhe des Morija be-tragt 2280 Fuß über der Meeresflache, und diehöchste Spitze des Zions 2475 Fuß. Der Gipfeldes Oelbergs im Osten der Stadt ist 2556 Fußhoch und 416 Fuß höher, als das Bette des BacheSKidron, der zwischen ihm und der Stadt durcheine tiefe Thalschlucht fließt, nur im Winter zur
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