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ebenfalls übergangen sind; darunter, was wieder sehr auffallenmuss, einer jener wertlivollsten Codices canonuni poenitentia-lium Theodori (Erzbischofs von Canterbury f 690), durch derenältesten und vollständigsten Besitz die Kölnische Dombibliothekgrade vorzugsweise von je her berühmt gewesen ist, und unideren Erwerbung es sich namentlich auch gehandelt haben wird,als nach der obigen Anführung noch im vorigen Jahrhundertvon England aus ein hohes Kaufangebot hieher gelangte. Wieman sich diese Lücken bei Harzheim erklären soll, mag, nach-dem sie glücklicherweise unschädlich geworden, fernerhin aufsich beruhen. Als blosse Fahrlässigkeit erscheint es unzweifel-haft, wenn ihm entgehen konnte, dass eine derselben an derStelle klar indicirt war, wo er von Nr. 23 auf 25 springt. Esergab sich, dass Nr. 25 in der Wirklichkeit Nr. 24 ist, und diewahre Nr. 25 ebenfalls entdeckt wurde. Die Volumina sind zahl-reich solche, worin die verschiedensten Handschriften zusammen-gebunden sind, so dass in den 192 Codices gegen 250 Handschriftenenthalten sein dürften.
Auch hierbei ist Harzheim auffallend unzuverlässig verfahren.Schon bei dem durch den Zweck begränzten bloss cursorischenUeberblicke wurde oftmals auf eine Handschrift gestossen, diesein Katalog gar nicht kennt, auch wenn der Sammelcodex selbstdarin vorkommt. Nachdem seine Zählung der Volumina schonim Voraus von 209 auf 204 zu berichtigen gewesen (S. oben 89Note), ergab sich jetzt weiter, dass seine Nro. 83 zwei getrennteStücke umfasste, so dass die Zahl auf 205 wieder steigen müsste,hätte sich nicht zugleich herausgestellt, dass seine Nro. 42 in33 und 68 in 16 steckt. Bei richtiger Zählung war also mit203 zu schliessen. Sie ist ausserdem auf eine Anzahl (etwa 15)von blossen Papierhaiulscliriften späterer Zeit und einige Mess-bücher ausgedehnt, welche Stücke als geringeren litterarischenWerthes, wie oben aus dem Munde des Versenders Wallraf ver-nommen wurde, bei der Flucht von 1794 in Köln zurückgelassenwurden. Keine einzige jener Papierhandschriften wurde deshalbauch in Darmstadt wiedergefunden, und enthalten die 192 Volu-mina ausschliesslich Pergament-Manuscripte. Auch das Missaleist Pergamentdruck. Von den anderen alten Missalien und Chor-