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er lange gesucht, unter cler Masse nicht herausfinden können.Was Björnstähl, wie er hinterher gesehen, unter der von ihmangegebenen Aufschrift dafür genommen, könne doch, meint er,der von Harzheim in’s 4. Jahrhundert versetzte Codex nichtwohl gewesen sein. Gercken schliesst: „Noch muss ich erwäh-nen, dass die Erlaubuiss, diesen Schatz zu sehen, etwas schwerzu erhalten sei, und ein Domkapitular erstlich vom ganzen Dom-capitel den Auftrag bekömmt, dabei zu sein . . . Man hat Hoff-nung, dass der gelehrte Domherr von Hillesheim vollständigekritische Nachricht von diesem Schatze dem Publico mittheilenwird.* 1
Zwei Jahre früher liest man in den Domcapitelsprococollen(fol. 157 de 1783): „Daun haben des Domherrn von HillesheimHochwürden die Bibliothek der hohen Domkirche in bevorstehen-dem Sommer in gehörige Ordnung zu bringen wohlbeliebig über-nommen.“ Ob aber die von Gercken berichtete Iioffuung vor derbald darauf hereingebrochenen Katastrophe unerfüllt geblieben, oderbezügliche Publicationeu von der chaotischen Fluth weggeschwemmtworden sind, es hat sich nur noch ermitteln lassen, was freilichdie Berechtigung zu jener Erwartung bestätigt, dass Herr vonHillesheim, der an der Universität neben der Jurisprudenz auchGeschichte las — eine Combination, die auch an den heutigenUniversitäten zu empfehlen wäre — mit Vorliebe auf den Besitzdes in der Dombibliothek conservirten Quellenschatzes in seinenVorlesungen zurückkam. Ein im Jahre 1791 unter dem Titel„Sätze und Fragen zu akademischen Vorlesungen“ gedruckterProspektus derselben punktirt S. 10 „Domkapitelsche bibliolhccaManuscriptorum-Gelenii und Ilartzheimü Catalogi — Ist der
letztere vollständig?-Schicksale dieser Domcapitel’sehen
Büchersammlung etc.“, und sieht man daraus schon deutlichgenug, wovon auch seine Kritik in Anspruch genommen war.Da hin und wieder in seinen Vorlesungen nachgeschriebene Heftenoch erhalten sind, so hat sich ermitteln lassen, zunächst, dassobige Foerster’sche Mittheilung nur wiederholte, was von Hilles-heim selbst genau mit den nämlichen Umständen über die Ge-fährdung jener beiden Codices vorgetragen hatte, und dass seineKritik über Harzheim’s Arbeit überhaupt dieselbe noch schärfer