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Das Schicksal der im Jahre 1794 über den Rhein geflüchteten Werthgegenstände des Cölner Domes, insbesondere die Zurückführung der Manuscripten-Bibliothek : aktenmäßige Denkschrift
Entstehung
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an manchen anderen Stellen den nämlichen Ursprung anführendürfen. Ein im Cod. car. ebenfalls enthaltener Brief des PapstesPaul I. an Karl’s Vater Pippin v. J. 758 meldet: „Direximus

itaque excellentissimae praecellentiae vestrae et libros, quantosreperire potuimus, id est antiphonale et responsale, insimulartem grammaticam, Aristotelis, Dionisii ariopagitis, geome-tricam, orthografiam, grammaticam, omnes graeco eloquioscriptos, necnon et horologium noctarnum Diese Bücher, mitderen Bezeichnung die Harzheim’sche Aufzählung unserer Samm-lung an mehreren Stellen (vgl. Nr. 30, 83, 166, 185, 186, 187,193 und 20 9) in frappanter Uebereinstimmung zusammentrifft,waren mit der Uhr ein den Brief begleitendes „ embolum“ mitGeschenken, welche die Fürsten-Correspondenz häufig begleiteten.Die in Koni getroffene Auswahl ist ein bemerkenswerthes ehren-des Zeugniss für die Vorliebe, die man am fränkischen Hofevoraussetzte. Pippin hatte später den Papst noch um acta san-ctorum gebeten. Die Gesandtschaft traf aber zu Rom nach ebenerfolgtem Tode Paul’s ein. Sein in streitiger Wahl erhobener(im zweitfolgenden Jahre zurückgetretener) Nachfolger C onstantinII. erfüllte aber mit einem Briefe vom J. 76 7 (cod. car.) dasBegehren des Königs — „Sanctorum, de qua misistis vobisdirigi, in quantum reperire valuimus, vobis transmisimus.“Höchst wahrscheinlich das nämliche Stück,- welches Harzheimals noch vorhanden unter Nr. 165 seines Katalogs mit der Be-zeichnung aufführt: „Apophtegmata sanctorum ... ex graeco

Latina facta (griechisch mit lateinischen Lettern), liber saeculi VIJ.canitiem et characteres prae se ferens.“ Ob die von dem näm-lichen Constantin in demselben Jahre mit einem im cod. car.ebenfalls erhaltenen Briefe an Pippin eingesandte Schrift „syno-dica fidei“, die Wiederaufnahme der Bilderverehrung betreffendund von dem Patriarchen Theodor von Jerusalem an die übrigenPatriarchen in Umlauf gegeben, ebenfalls als Bibliothek-Stückzu Aachen erhalten war und durch Hildebold hieher gebrachtwurde, davon ist bei Harzheim eben*so wenig zu ersehen*), als

*) Ueberhaupt ist dieses Zwischenstadium der Umkehr der Orientalen vondem bilderstürmerischen Constantinopolitanum von 726 zu dem Nicaenum von787 in der Kirchengeschichte kaum gekannt.