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Das Schicksal der im Jahre 1794 über den Rhein geflüchteten Werthgegenstände des Cölner Domes, insbesondere die Zurückführung der Manuscripten-Bibliothek : aktenmäßige Denkschrift
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ihm benutzte Quelle ..venerandae anfiquilatis“ zurück, und er-wähnt er ausdrücklich auch, dass er mehrere Codices aus der-selben, namentlich die des Sakramental* Grcgor’s nach Brügge(offenbar durch Ilittorp’s Vermittlung) zugesandt erhielt. (Sieheunten - .)

Jener, wenn auch dürftigen und unzuverlässigen, immerhinjedoch interessanten Mittheilung, welche, wie wir sahen, Aegi-dius (relenins im nächstfolgenden Jahrhundert brachte, hatdas im J. 1(>45 erschienene bekannte andere Werk desselbende admir. magnitudine Coloniae S. 241 die blosse Angabe der(oben bereits bezeichneten) Stelle beigefügt, wo damals die„vetustissima el celebcrrbna bibliotheea metropolüana temporeCaroli Magni a. s. Hildebaldo Archiepiscopo curata“ im Domesich befand. Vorher fand er es (S. 231) bemerkenswert!!, dasstrotz wiederholter Brandunglücke, die den älteren Dom heini-sucht e.n, die Sammlung in ihrer Integrität c-onservirt wordensei. Von jener (wahrscheinlich isolirten und feuerfesten) ..antiguaturris“, worin sie sich früher befand, scheint er nichts erfahrenzu haben. Aber obwohl er ausdrücklich versichern kann, dassdie ..Hi.ldebaldina bibliotheca adhuc pene Integra superest“,macht er sich doch nach einer der obigen Dokalbezeichnungbeigefügten Bemerkung von dem eigentlichen Inhalte eine sounsichere und so dürftige Vorstellung, dass darin nur wiederdie arge Vergessenheit erkannt wird, in welcher, wie Brot.Wallraf noch bestätigte, dieser wissenschaftliche Schatz langeZeit überhaupt begraben lag. Die vielfach berichtete Strengedes äusseren Verschlusses kann allein daran nicht schuld ge-wesen sein; die inneren Bedingungen wahrer Werthschätzungstellten wohl das grössere I linderniss. Bei Gelcnius stand iiber-diess der Sinn auf ganz andere Dinge. Sollte ihm doch auchder vorerwähnte alte „ catalogus“ nur dazu dienen, an die darinvorkommenden Namen allerlei überschwängliche Conjecturon überllildcbold’s Genealogie zu knüpfen. Seine dabei durch gewagteTextesveränderung erzielte Entdeckung aber, dass die Gründungder Bibliothek in das Jahr 783 falle, und über den Antheildes „episcopus Laudunensis“ an derselben, muss er auch indiesem neuen Buche, und zwar als ausgemachte Wahrheit wieder-