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Das Schicksal der im Jahre 1794 über den Rhein geflüchteten Werthgegenstände des Cölner Domes, insbesondere die Zurückführung der Manuscripten-Bibliothek : aktenmäßige Denkschrift
Entstehung
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tete Sendung war die Commission durch nachfolgendes Schreibender drei Deputirten vom 29. März bereits in Kenntniss:

„Um den von Seiten der k\ gemeinschaftlichen Commissiondurch die gefällige Note vom 22. dieses geäusserten Gesinnenmöglichst zu entsprechen, haben Unterzeichnete unter erhoffen-der Domcapitularischer Genehmigung den Transport derer zuPrag noch befindlicher Domcapitu larischer Effecten dadurchbestens zu befördern getrachtet, dass am 27. dieses durch denmitunterfertigten Domcapitularen vou Mylius der Herr Fürst-Erzbischof von Prag geziemend ersucht worden ist, die in seinerVerwahr vorfindliche Domcapitulärische Colli zu jenen ohngehin-dert gelangen zu lassen, welche bisheran in dem Gewölb desKaufmann Franz Kirhn aufbewahrt sich befinden.

,,Zu gleicher Zeit erhielte in selbigem Wege besagter Kauf-mann die Weisung, sämmtliche vereinigte Colli ohne den min-desten Verzug durch vertraute Fuhrleute gegeu billige zu be-dingende Frachtgelder entweder an Daniel Burger zu Bambergoder an einen anderen ihm bekannten dasigen Spediteur abzu-senden. Zuvorder ist auch dafür Sorge zu tragen, dass die eini-ger Reparatur vielleicht bedürftige Verschlage durch Umzie-hung neuer Reifen zu dauerhafter Fortbringung fähig gemachtwerden.

„Damit auch wegen dem seit dem 21. October 1797 unbe-zahlten Ge wölbzins ä 100 Fl. M. M, und sonstigen derma hligenUnkosten erwähnter Franz Kirhn der Versendung derer Effektenkeine Hindernisse entgegensetze, wurde zu Frankfurt ein zuPrag zahlbarer Wechsel von 600 Fl. M. M. laut anliegenderNota gegen 107 Dukaten und 1 Fl. 48 Krz. eingekauft unddem Herrn Feldmarsehall-Lieutenant Freiherrn von Mylius zudem Ende zugeschickt, damit dieser durch diese Mitteiden FranzKirhn befriedigen, auch der schneller und zweckmässiger Abfer-tigung deren Effekten seine betriebsame Sorge angedeihen las-sen möge.

„Nachdrücklich ist dem Franz Kirhn empfohlen wordemzum Voraus den Unterzeichneten oder einem derselben zu eröff-nen, an welchen Bamberger Spediteur die sämmtlichcn Effektenabgesandt würden, und auf welche Art die Frachtgelder bedun-