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ges Betragen die Arretirung in Frankfurt veranlasst haben.“Bezeichnender noch ist, was Pappenheim zu dem von seinerRegierung erhaltenen Aufträge sofort unter'm 19. April envie-derte: „Eher als die Kisten geöffnet sind, kann ich in der
Sache nichts thun, denn Portalis und Talleyrand haben michwiederholt auf diesen Punkt verwiesen.“ Er lässt sich dannbitter und fast höhnend darüber aus, dass sich die Commissionbei Zurücknahme ihrer Note von Hirsinger und Helflinger habehinter’s Licht führen lassen, „dass sie sicli von ihnen habe vor-sprechen lassen, was denselben in melirer Rücksicht am gele-gensten war — nichts zu thun und abzuwarten. Wenn Hir-singer nicht gespasst hat, so muss er sehr gutmüthig sein, oderdie Pariser Leute wenig kennen, wenn er von Gerechtigkeits-liebe, Delicatesse u. s. w. spricht, und wenn er sagt, seineCoinmittenten kümmerten sich nicht um den pecuniären Werth,sondern hätten bloss die religiöse Verehrung des einfältigen Pö-bels zu Cöln im Auge. Es ist ganz genau das Gegentheil . . .Man darf sich von meinen isolirten Reclamationeu keinen Erfolgversprechen, besonders wenn die zu reclamirenden Gegenständevon grossem Werth sein sollten, weil man wegen des obwalten-den einseitigen grossen Interesse wenig geneigt sein würde,meinen Gründen Glauben beizumessen. Ich werde übrigens,fährt er irouisirend fort, Hirsinger’s und Helfiinger’s Rath be-folgen, mich auf keine förmliche Widerlegung einlassen, sondernnach Auseinandersetzung der Gründe Alles der Einsicht, Gerech-tigkeitsliebe und Grossmuth anheimstellen. Sind die Gegen-stände der Mühe werth, so unterstehe icli mich als eine sehrheilsame Massregel den Vorschlag zu thun, Hirsinger in dasInteresse zu ziehen, er verstehet raison!“
Inzwischen hatte unter’m 9. April die Hessische Regierung,wie von der gemeinschaftlichen Commission beschlossen, demFrankfurter Magistrat geantwortet, die Weiterführung der Sacheder Commission wieder abgenommen, der Inventarisirung zuge-stimmt und den Hofadvocaten Hoffmann zu ihrem Vertreter be-stellt. Der Magistrat committirte dazu seinerseits den Advo-katen Feyerlein, und Hirsinger seinen Secretär Harte mit fol-gendem Schreiben vom 19. April: „Frankfurt, den 19. April